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kaninchenkrankheiten – Hasenkrankheiten

Kaninchenkrankheiten 

Kaninchen können an den gleichen Krankheiten wie Menschen leiden. Sei dir bewusst: Vorbeugen ist besser als heilen. Durch eine sachgerechte Kaninchen pflege verringerst du das Krankheitsrisiko deiner kleinen Schützlinge enorm. Die meisten Kaninchenkrankheiten entstehen durch Betreuungsfehler. Achte immer stets auf Krankheitszeichen und wende dich an einen Tierarzt oder erfahrenen Tierzüchter. Bei „kleineren“ Hasenkrankheiten wie Durchfall und Verstopfung kannst du im aber selber helfen. Wunder dich aber nicht, wenn kein Hasen seine eigenen Kot frisst. Dies ist notwendig, denn in Ihnen stecken noch wertvolle Mineralien. Im folgendem werden die häufigsten Kaninchenkrankheiten beschrieben:

Kaninchenkrankheiten

Kaninchenkrankheiten – Durchfall und Verstopfung

Durchfall bei einem Hasen kann durch Unterkühlung oder falsches bzw. verdorbenes Futter entstehen. Hat ein Hase Durchfall so erkennst du das an seinen dünnflüssigen und übel riechenden Kot. Sollte das bei deinem Kaninchen der Fall sein, so verzichte auf Saftfutter und vermeide Zugluft. Das beste Hasenfutter was du ihm gegeben kannst ist Trockenfutter und viel Heu. Gebe ihm ebenfalls lauwarmen Kamillentee anstatt Wasser. Hat ein Kaninchen Verstopfung so sitzt es mit krummen Rücken im Hasenstall und frisst kein Futter mehr. Dagegen hilft am besten reichlich Wasser, Salat und Möhren. Lasse den Hasen viel Auslauf gewähren, denn Bewegung trägt ebenfalls zur Heilung bei.

 

Kaninchenkrankheiten – RHD

RHD was ist das?

RHD steht für Rabbit haemorrhagic disease. Diese höchst ansteckende Krankheit wird auch Kaninchenschnupfen oder Chinesische Kaninchenseuche genannt. Alle Kaninchenrassen sind davon betroffen. Am häufigsten Erkranken die Tiere in den Sommermonaten und enden in der Regel tödlich.
Wie erkenne ich RHD?

Die erkrankten Kaninchen erkennst du an ihrem Schnupfen und Fieber. Anschließend kommt es zu Nasenbluten und zum qualvollen Tod den Hasen. In der Regel stirbt das Kaninchen innerhalb von 3 Tagen an seinen inneren Blutungen. Es besteht auch die Möglichkeit, dass das Kaninchen keine Anzeichen von sich gibt und plötzlich verkrampft, erstickt und aus der Nase blutet. Ist ein Kaninchen gestorben, so kommt es zu weiteren Hasensterben im Bestand.

Was tun bei RHD?

Ist ein Kaninchen einmal erkrankt so ist es nicht mehr heilbar, da der Verlauf sehr schnell stattfindet. Eine Notimpfung der anderen Tiere im Bestand könnte noch weiteres Sterben verhindern. Du kannst aber Vorsorglich deine Kaninchen impfen lassen gegen diesen Virus und verhinderst somit schon vorher das schlimmste. Wird der Virus rechtzeitig erkannt, so kann Antibiotika verabreicht werden und das Immunsystem zu stärken. Gebe dem Hasen auch Meerechtich zum essen, denn Meerrettich kann Viren töten. Damit kannst du die Überlebenschance deiner Schützlinge steigern. Überlebt ein Hase diese Krankheit, so ist es noch Monate ansteckend und sollte daher alleine oder mit anderen überlebenden Hasen zusammengehalten werden.
Wie überträgt sich RHD?

Anstecken kann sich das Kaninchen durch Insekten, Kaninchenfloh oder andere erkrankte Artgenossen. Solltest du deine Hasen außen halten so kann auch Kontakt über die Gitterstäbe zu Wildkaninchen entstehen. Gesammeltes Futter in der Natur kann auch eine Gefahrenquelle sein.

 

Kaninchenkrankheiten – Trommelsucht
Hervorgerufen werden kann die Trommelsucht durch Nasses bzw. zu kaltes Futter und blähenden Futtermittel. Erkennen tust du das durch seinen aufgeblähten Bauch. Das Kaninchen rollt sich häufig durch seine Druckschmerzen hin und her. Solltest du das bemerken so geben dem Hasen kein Futter mehr und suche sofort ein Tierarzt auf, denn Trommelsucht kann tödlich enden.

 

Kaninchenkrankheiten – Myxomatose

Myxomatose was ist das?

Die Myxomatose, auch Hasenpest oder Kaninchenseuche genannt, ist eine weit verbreitete Viruserkrankung die in den meisten Fällen von Hauskaninchen befallen wird. Die Übertragung findet am häufigsten durch Flöhe, Milben, Zecken sowie Stechmücken statt. Übertragbar ist das Virus auf den Menschen nicht. Aber eine Übertragung des Virus bei einem Kontakt mit ihren Artgenossen findet statt. Auch kann der Virus über das Futter übertragen werden.

Wie erkenne ich Myxomatose?

Mögliche Anzeichen für eine Erkrankung sind Entzündungen am Auge sowie Augenausfluss und die Bildung von Unterhautödemen (Myxomen). Die Krankheitszeichen gliedern sich in mehrere Abschnitte. Zunächst schwellen die Augenlieder an, später Nase und Ohren und zum Schluss kommt noch Fieber und Ödembildung hinzu. Aber Schwellung am Auge ist nicht unbedingt eine Myxomatose, sie kann auch eine Bindehautentzündung sein. Fressunlust, schwierig beim Schlucken sowie Atemnot sind ebenfalls Anzeichen einer Erkrankung.
Was hilft gegen Myxomatose?

Hat sich ein Kaninchen mit Myxomatose angesteckt, so ist es nicht mehr heilbar. Aber das Tier kann mit Antibiotika behandelt werden. Für diese Krankheit kann dein Schützling aber auch geimpft werden, um ein Ausbruch zu vermeiden. Deinen Hasen im Nachhinein zu impfen erzielt keine Wirkung. Sollte dein Kaninchen mit Myxomatose erkrankt sein führt dies in den meisten Fällen zum Tod.
Myxomatose wie lange ansteckend?

Ist ein Kaninchen erkrankt, so kann es noch 6 Monate im Organismus bleiben und ist somit weiterhin ansteckend.

 

Kaninchenkrankheiten – Hauterkrankungen

Die Hauterkrankungen bei Kaninchen sind sehr vielfältig. Milbenbefall, Pilzbefall, Flöhe und Läuse oder Zecken sind bei einem Hasen möglich.

Milben in geringer Anzahl ist bei einem Hasen normal. Durch ein schwaches Immunsystem oder Stress kann sich die Anzahl deutlich erhöhen. Merken tust du das, wenn sich dein Schützling häufiger kratzt und beißt. Außerdem entstehen weiße Schuppen auf der Haut. In einem solchen Fall muss der Hase von einem Tierarzt behandelt werden.

Für eine Diagnose des Pilzbefalls muss der Tierarzt eine Hautprobe entnehmen. Diese Hautkrankheit ist auf den Menschen übertragbar, deshalb in Hygiene sehr wichtig um eine Ansteckung zu vermeiden.

Deine Kaninchen können auch Flöhe und Läuse bekommen. Übertragen werden können diese von anderen Tieren, aber auch von dem Menschen. Bemerkt machen sie sich durch starkes jucken und dein Lümmelmann wird sich häufiger kratzen.

Die Wahrscheinlichkeit eines Zeckenbefalls liegt bei Hase in der Außenhaltung wesentlich höher als bei Hasen in der Wohnung. Entfernen können diese mit einer speziellen Zange, ähnlich wie bei einem Hund, oder durch den Tierarzt.

 

Kaninchenkrankheiten – Zahnfehlstellungen

Zahnfehlstellungen sind schiefwachsende Zähne. Diese können sich nicht eigenständig Abnutzen und müssen regelmäßig gekürzt werden. Tust du das nicht, so kann dein Kaninchen keine Nahrung mehr Aufnehmen und liegen verhungert vor ihrem vollen Futternapf. Als weitere Folge können Entzündungen in der Mundhöhle durch die langen Zahnspitzen entstehen. Schicke dein Kaninchen zwecks Kontrolle 2-3 mal im Jahr zum einem Tierarzt.

 

Kaninchenkrankheiten – Bindehautentzündung

Eine Bindehautentzündung kann durch Zugluft, Kratzverletzung durch Fellpflege oder durch Fremdkörper verursacht werden. Anzeichen sind rote bis geschwollene Augenlider. Nicht immer ist ein Tränenfluss oder Eiter im Spiel. Bringe dein Hasen zum Tierarzt der gibt ihm dann Antibiotika. Versuche auf keinen Fall das Auge mit Kamillentee zu reinigen. Kamillentee sorgt für ein austrocken des Auges und verschlimmert dadurch die Symptome.

 

Kaninchenkrankheiten – Abszesse

Abszess ist eine eitrige Infektion, die durch Bakterien und Keime gebildet werden. Die Kieferabszesse werden bspw. durch Zahnfehlstellungen oder falsche Ernährung ausgelöst. Durch entfernen des Zahns oder durch Spülung der Wunde kann dieses Problem gelöst werden. Eine weitere Form sind die Nadelabszesse. Diese können durch Einstiche in die Haut, bspw. durch Impfungen oder Bisswunden, entstehen. Eine regelmäßige Spülung durch den Tierarzt kann die Wundheilung fördern. Sollten die Spülungen und Antibiotika nicht wirken, so kann dem Kaninchen auch Penicillin verabreicht werden.

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Kaninchenkrankheiten - Fazit

Bei den ersten Anzeichen wie Husten, häufiges Niesen, feuchte Nase und Augen, Zuckungen, Rumwälzen, kahle Stellen und Abmagerungen ist immer ein Tierarzt aufzusuchen. Die Gründe für Erkrankungen sind vielfältig und es ist schwierig die richtige Diagnose zu stellen. Durch die Behandlung entstehen natürlich Kosten, aber ein Tier ist schließlich auch kein Einrichtungsgegenstand den man wegwerfen und ersetzen kann.

Ich hoffe wirklich sehr, dass dir mein Beitrag zu Kaninchenkrankheiten helfen konnte! Vielleicht kannst auch du mir helfen, indem du diesen Artikel mit deinen Freunden teilst 🙂

 

 

Siehe auch

Hasenpflege

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