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Hasenhaltung und Pflege – Das solltest du wissen

Hasenhaltung und Pflege

Wer eine Hasenhaltung in der Wohnung ausüben möchte, sollte auch hier ausreichend Platz einplanen. Bei der Wohnungshaltung sollten die Tiere immer ruhige Rückzugsmöglichkeiten haben, ein Standort im Kinderzimmer oder im Flur ist daher meistens nicht geeignet. Da Hasen auch abends und nachts schon mal aktiv werden können, sind sie im Schlaf- und Kinderzimmer auch Störfaktoren, die den Schlaf beeinträchtigen können. Gut für die Hasenhaltung eignen sich meistens Gästezimmer, Büro, oder eine ruhige Ecke in einem großen Wohn- oder Schlafzimmer.

Die neugierigen Tiere sollten im Idealfall die Möglichkeit haben, mit ihren Menschen zu interagieren und sich bei Bedarf zurückziehen zu können. Wichtig ist auch, dass der Standort nicht der Zugluft ausgesetzt ist, keine zu lauten Geräuschquellen wie Fernseher oder Stereoanlage in unmittelbarer Nähe stehen und die Atemwege nicht durch Räucherstäbchen, Zigarettenqualm oder Raumdüfte gereizt werden.

Hasen brauchen außer ihrem Käfig neue Reize und Abwechslung, daher sollten sie regelmäßigen Auslauf bekommen. Dieser kann in der Hasenhaltung in der Wohnunggesamten Wohnung oder in einem eigenen Zimmer erfolgen, meist sind Hasen sehr reinlich und benutzen nur bestimmte Ecken oder sogar eine Toilette, um sich zu lösen. Hasenhaltung ist in der Wohnung auch im kompletten Freilauf möglich, wenn alle Familienmitglieder auf die Tiere achten und Rückzugsmöglichkeiten in Form von Hütten, Röhren und weiteren Versteckmöglichkeiten bestehen.
 
Man kann auch einen Auslaufbereich mit einen Gitter oder einer Trennwand abtrennen, wer einen Garten hat,kann seinen Tieren auch einen Auslauf auf dem Rasen anbieten. Dabei ist wichtig, dass die Tiere langsam an den Genuss von frischem Gras herangeführt werden und nicht bei kalter oder nasser Witterung plötzlich nach draußen gesetzt werden. Ein Balkon kann ebenfalls als Auslaufbereich für die Hasenhaltung genutzt werden, wenn er entsprechend gesichert ist.
 
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Hasenhaltung draußen

 

Hasenhaltung außenHasen können problemlos draußen gehalten werden, wenn sie daran gewöhnt sind. Sie sollten also nicht bei kalter Witterung auf einmal nach draußen gesetzt werden, da sie kein Winterfell entwickeln konnten und sich schnell erkälten können. Eine Umgewöhnung an die Hasenhaltung im Freien sollte daher am besten schrittweise und im Frühjahr/Sommer erfolgen. Achte auch, dass dein Hasenstall Winterfest ist.
 
Ideal ist eine Stallkombination mit einem dauerhaften Auslauf, hier können sich die Tiere nach Belieben im Freien oder im geschützten Stallbereich bzw. einer Hütte aufhalten. Die Hütte bzw. der Stall sollten im Winter frostfrei sein, in sehr kalten Wintern oder wenn Tiere krank oder alt sind, kann eine zusätzliche Heizung, z.B. in Form von Wärmestrahlern, für die Hasenhaltung sinnvoll sein.

Steht keine dauerhafter Auslauf für die Hasenhaltung zur Verfügung sollte die Größe des Stalles die oben angegebenen Maße nicht unterschreiten. Bei einem Dauerauslauf reicht die Aufstellung einer gut isolierten Schutzhütte, die etwa 0,4 m hoch und zwischen 0,5 und 1 m² groß sein. In einer Gruppe sollten mehrere Hütten zur Verfügung stehen, damit sich die Tiere bei Bedarf aus dem Weg gehen können.

Die Schutzhütte bzw. der Stall sollten nicht in der prallen Sonne stehen, da sie sich sonst im Sommer stark aufheizen kann. Es müssen immer Schattenbereiche für die Tiere zur Verfügung stehen.

 
Ein guter Standort sind die Ost- und Westseite des Hauses. Hier ist keine zu starke Sonneneinstrahlung zu erwarten, die Hasen können aber trotzdem Sonnenstrahlen genießen. Der Standort an der Hauswand hat auch im Winter Vorteile für die Hasenhaltung: Die Wand bietet Isolierung, Steinwände können sich in der Sonne aufheizen und geben ihre Wärme langsam wieder ab.
Beispiele für weitere Kaninchenställe und Wissenswertes findest du hier: Kaninchenstall Vergleich
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Hasenpflege

HasenhaltungEin Hase ist prizipiell ein leicht zu pflegendes Haustier im Vergleich eines Hundes. Bedeutet aber nicht, dass die Pflege vernachlässigt werden soll. Der Stall sollte 1-2 wöchentlich gereinigt und mit neuem Streu und Stroh ausgelegt werden. Der Boden kann auch mal mit etwas Essig gereinigt werden, aber benutze keine stark riechenden Putzmitltel. Regelmäßig frisches Wasser und Heu sind ebenfalls Grundvorrausetzungen.

Auch die Gitterstäbe, die von Staub befallen und von den Kaninchen gerne angeknabbert werden, solltest du auch mindestens einmal im Monat abwischen. Sollte der Stall bzw. Käfig stark riechen, dann wird es höhste Zeit diesen zu säubern. Denn die Hasenexkremente fördern in Kombination mit der Luftfeuchtigkeit die Vermehrung von Bakterien, welches die Gesundheit der Hässchen schaden. Spüle auch die Trinkflasche und Fressnäpfe mit heißem Wasser aus. Der Fressnapf sollte wieder komplett trocken sein, bevor er anscließend mit Futter befüllt wird. Kontrolliere auch Regelmäßig den Futternapf, ob sich dort Kot- oder Urinreste befinden. Sollte dies der Fall sein, so ist das Futter (Hasenfutter) unbrauchbar und muss erneuert werden.

Der Hase sorgt für seine Körperpflege selbst. Worauf du jedoch achten solltest ist, dass die Krallen und Zähne nicht zu lang werden. Im meinem Blogartikel findest du mehr darüber. Bade solltest du das Kaninchen auf keinen Fall, denn es kann sich dadurch eine Erkältung einholen und erleidet einen Angstschock. Näheres findest du bei Kaninchen pflege.

Siehe auch:

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